Die Bundesregierung hat am 25.10.2023 neue Regelungen für schneller Abschiebungen beschlossen. Die Beschlüsse werden von Wohlfahrtsverbänden und Kirchen & Migrationsforscherinnen und -forschern, heftig kritisiert.
10.10.2023: Brief an die Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer
Der Vorsitzende des Vereins Poppenbüttel Hilft e. V. hat am 10. Oktober 2023 einen Brief an die Sozialsenatorin der Freien und Hansestadt, Frau Melanie Schlotzhauer, geschrieben. Hintergrund war die Pressekonferenz der Sozialsenatorin, in der sie mitgeteilt hat, dass die Stadt an ihre Aufnahmekapazitäten kommt. In dem Brief enthalten ist eine Einladung an die Sozialsenatorin zu einem Gespräch im OHLE. Inzwischen liegt eine Antwort der Senatorin vor. Darin bedankt sich die Senatorin für die Arbeit von Poppenbüttel Hilft und betont ihr großes Interesse an einem Gespräch mit dem Verein. Zur Zeit läuft die Terminabstimmung für den Besuch der Senatorin im OHLE.
Wir dokumentieren diesen Brief an die Sozialsenatorin hier im Wortlaut:
Der Terroranschlag der Hamas gegenüber Israel hat unzählige Opfer gefordert. Er ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Erklärung der Parents Circle-Families Forum ist für uns eine treffende Beschreibung:
Das Forum der hinterbliebenen israelisch-palästinensischen Familien (Parents Circle – Families Forum) verurteilt die Gewalt in der Region zutiefst. Der nicht enden wollende Kreislauf des Blutvergießens bringt weiter Schmerz und Leid über das Leben Unschuldiger. Dies ist eine Zeit großer Trauer, in der wir wissen, dass unzählige Familien nun die Last der Leere und die Last der Trauer über den tragischen Verlust ihrer Liebsten in ihren Herzen tragen.
Unser Verein Poppenbüttel Hilft e. V. diskutiert mit
Aktuell gibt es in der Stadt und vor allem in den Medien eine intensive Diskussion über die Situation geflüchteter Menschen. Unser Verein Poppenbüttel Hilft e. V. bringt dazu seine Position und Erfahrungen ein.
Hamburger Abendblatt v. 6.10.2023 – Bild: Michael Rauhe / Funke Foto Services
Am 6.10.2023 hat das Hamburger Abendblatt ein ausführliches Gespräch mit Vertretern des Vereins Poppenbüttel Hilft und Aktiven im OHLE geführt. Wir dokumentieren nachfolgend den Artikel.
RTL-Nord hat in seinen Regionalnachrichten einen Beitrag zur Stellungnahme der Hamburger Senatorin für Soziales (Melanie Schlotzhauer) für Bildung (Ties Rabe) und für Inneres (Andy Grote) gesendet. Auch dazu wurde Martin Lindt, Vorsitzender von Poppenbüttel Hilft, im OHLE interviewt. Mit dem beiliegenden Link gelangen Sie zur Mediathek von RTL-Nord.
Das Hamburger Abendblatt hat am 7.10.2023 ein Interview mit der Sozialsenatorin, dem Bildungssenator und dem Senator für Inneres geführt: „Zu viele Flüchtlinge in Hamburg: Das hält die Stadt nicht lange durch“. Wir dokumentieren diese Artikel. Wenn Sie uns Ihre Meinung dazu schreiben wollen, können Sie das gerne tun: info@poppenbuettel-hilft.de.
In diesen Wochen ist es nicht gerade einfach in den Medien den Überblick zu bekommen, um was es eigentlich geht wenn über die „EU-Asylrechtsreformen“ gesprochen wird?
Wir wollen versuchen, mit dieser Linksammlung Informationen zum Hintergrund anzubieten. Außerdem wollen wir Information und Positionen kennzeichnen. Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Für die vergangenen dreißig Jahre sind inzwischen mehr als 51.000 Menschen, die auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen sind, in der Liste dokumentiert. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 erschien die Liste erstmals bei Hirnkost als Buch mit dem Titel „Todesursache: Flucht“ – unterstützt von mehr als 60 Organisationen, die es bei ihren Aktionen einsetzten. Es gab Theater- und Schullesungen, Kulturevents und viele Diskussionsveranstaltungen. Die Erstauflage (10.000 Exemplare) war zum Erscheinungstermin quasi bereits vergriffen. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2023 erschien nun die dritte, überarbeitete Auflage mit der bis Februar 2023 ergänzten Liste.
Die meisten Toten sind ohne Namen verzeichnet. Die Herausgeberinnen Kristina Milz und Anja Tuckermann haben einige Namen recherchiert und möchten die Menschen, die sie waren, dem Vergessen entreißen, um das Ausmaß dieser Tragödie besser zu fassen zu bekommen – und der Debatte, um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben.
Am 29.9.2023 hatten wir Kristina Milz (Mitherausgeberin des Buches) zu Gast im OHLE. Sie stellte einige Biografien von Menschen vor, die beim Versuch Europa zu erreichen, ihr Leben verloren haben. Viele der Besucherinnen und Besucher waren betroffen über das Schicksal der Menschen die im Buchprojekt beschrieben sind.
Es war trotz des schwierigen Themas eine gute Diskussion die im Rahmen des OHLE auch einen angemessenen Raum gefunden hat. Der Dialog über die Gründe die dafür verantwortlich sind, dass Menschen ihr Leben riskieren um Europa zu erreichen muss unbedingt fortgeführt werden. Das ist eine politische Diskussion. Denn die Bedingungen, unter denen Menschen nach Europa wollen, sind das Ergebnis von politischen Entscheidungen in Europa. Eine Politik der Abschottung Europas wird auf Dauer nicht funktionieren.
Teilnehmer der Dialogrunde waren Stefan Schmidt, Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen beim Land Schleswig Holstein, Rose Fajer, 2015 nach von Syrien nach Deutschland, Hamburg, in die Ohlendiekshöhe geflüchtet und Martin Lindt, Vorsitzender Poppenbüttel Hilft e. V. Einige Auszüge aus der Liste des Buches wurden von Anna Jürgensen und Norbert Proske (Poppenbüttel Hilft e. V.) vorgelesen.
Am 2. September 2023 hatten wir, Poppenbüttel Hilft e. V. und Aktive aus dem OHLE zum Sommerfest rund um das OHLE eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein, nix anderes hatten wir erwartet, besuchten viele Menschen aus dem Quartier Ohlendiek und der Nachbarschaft unser Sommerfest. Wir hatten den Eindruck das „OHLE“ ist im Stadtteil angekommen. Die Besucherinnen und Besucher genossen die Stimmung, das Wetter, die vielen Köstlichkeiten die angeboten wurden und das reichhaltige Musikprogramm.
Das OHLE-Theater war bis auf den letzten Platz besetzt… Eltern, Geschwister, Verwandte und Freundinnen und Freunde, waren gekommen: Aladdin und die Wunderlampe. So hieß das Theaterstück des Theaterkurses für Kinder. Eine Woche lang wurde geprobt im OHLE. Es war den Kindern anzumerken, dass es viel Spaß gemacht hat. Unter der Anleitung von Tom und Marie von der GALLI Theater Company Hamburg gab es erstmals einen Theaterkurs für Kinder. Der Kurs war schnell ausgebucht. Wir mussten leider einigen Kindern auch absagen. Doch vielleicht gibt es ja im OHLE wieder einen Theaterkurs für Kinder. Aladin & die Wunderlampe hat jedenfalls gezeigt, dass sich das OHLE prima auch zu einem Theater verwandeln lässt. An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für diese Super Vorstellung!
Rolf Herbrechtsmeyer und Tair Turganov verzauberten am 8. Juli 2023 das OHLE in einen klassischen Konzertsaal. Das Duo „Tiefe Streicher im Dialog“ liebt die tiefen Töne nahm die Besucher und Besucherinnen mit auf eine Reise quer durch die Jahrhunderte. Unterwegs gab es viel zu erleben: Verschiedene Moden und Geschmäcker im Wandel der Zeit.
„Diese Musik im OHLE zu hören, ist ein Genuß – wir sind überrascht“, sagten einige Zuschauer nach dem Konzert. Wir werden den Versuch, auch klassische Musik im OHLE anzubieten sicher fortsetzen.
Das gab es am Freitag, 2. Juni 2023 im OHLE. Nach kurzer Zeit war das Publikum in Stimmung und sang einfach mit. Zu den Liedern der Band Carport50 war das OHLE bis auf den letzten Platz gut besucht. Oldies aus den 60er und 70er Jahren versetzten die Besucherinnen und Besucher in gute Stimmung. Carport50, eine Amateurband aus dem Hamburger Norden zeigte, dass Begegnungen mit der Musik auch zu Begegnungen miteinander führen kann, wenn Menschen einfach mit anderen Menschen zu bekannten Songs sich zum Mitsingen animieren lassen.
Ralf Fröhlich, ehemaliger Schlagzeuger der Cuxhavener Band „Spacemen“ erzählte von seinen Begegnungen in der Cuxhavener Beatszene Mitte der 60er Jahre. Er hat, gemeinsam mit Jens-Christian Mangels, aus seinen erlebten Geschichten ein Buch mit dem Titel „We got our kicks in CUX 66“ geschrieben. Ralf Fröhlich lebt jetzt in Poppenbüttel und es waren viele Nachbarn im OHLE die das Haus zum Teil das erste Mal erlebt haben.
Bestimmt wird es demnächst wieder Live-Musik aus der Nachbarschaft im OHLE geben … auch wieder zum Mitsingen.
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