Konstituierende Sitzung des Quartiersbeirats Ohlendiekshöhe

Anfang Mai hat sich der Quartiersbeirat Ohlendiekshöhe zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Im Beirat sind gesellschaftlich relevante Gruppen und Organisationen des Stadtteils vertreten, die sich gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des neuen Quartiers als Aufgabe gestellt haben, die positive Entwicklung des Stadtteils und das gedeihliche Zusammenleben der neuen  und alteingesessenen Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Seine besondere Aufgabe gewinnt der Quartiersbeirat aus dem Zuzug von bisher nahezu 500 Geflüchteten, die in einer Unterkunft mit der perspektive Wohnen leben, die von Fördern & Wohnen, einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen Hamburgs, betrieben wird.

Die konstituierende Sitzung war inhaltlich bestimmt von Berichten zur Vermietung von Wohnungen, zur Bauplanung für das Begegnungshaus, vor allem aber zu den Auswirkungen zur schulischen Versorgungslage und der zu erwartenden Entwicklung angesichts des Neubezugs von mehr als 300 Wohnungen. Alle Schulleitungen Poppenbüttels waren auf der Sitzung vertreten, und ihre Beurteilung der Situation kann optimistisch stimmen. Übereinstimmend berichteten die Schulleitungen von Grundschule, Stadtteilschule und der beiden Gymnasien, dass sie die neuen Schülerinnen und Schüler als Lernbereite Bereicherung ihres schulischen Alltags empfinden und Lösungen für eventuelle organisatorische Engpässe als realistisch erreichbar beurteilen.

Die in Poppenbüttel zugezogenen neuen Bewohnerinnen und Bewohner brachten in drei Bereichen Probleme zur Sprache, die in der Folgesitzung Anfang Juli behandelt werden sollen. Diese betreffen zum einen den sicheren Überweg auf die nördliche Seite der Straße Poppenbütteler Berg durch die Einrichtung eines Zebrastreifens mit Druckampel, des weiteren die Ausweitung der Betriebszeiten der Buslinie 176 und schließlich die Beschleunigung des Neubaus der geplanten zweiten Kindertagesstätte am Ohlendieck. Zu diesen Themenbereichen wird das Quartiersmanagement Referenten von Fachbehörden und HVV einladen, von denen auf der öffentlichen Sitzung am 2. Juli Antworten auf diese Probleme erwartet werden.

(Dieser Text ist als Artikel auch im Heimat-Echo am 16.05.18 erschienen)