Aktuelles zur Bauplanung

Aktuelles zum Baubeginn

Die Terminplanung für die Bauarbeiten am Poppenbütteler Berg steht: Der Bauantrag des Architektenbüros T+D für die Festbauten ist mit dem 11. März datiert, mit einer Genehmigung wird bis Ende März gerechnet. Im April soll Baubeginn sein.

Schon Mitte März wird Hamburg Wasser mit den Arbeiten zur Ver- und Entsorgung beginnen. Im Rahmen dieser Arbeiten soll auch punktuell untersucht werden, ob auf dem Gelände mit archäologisch bedeutsamen Funden zu rechnen ist.

Im April beginnt dann gleichzeitig der Bau der Modul- und der Festbauten. Mit den Festbauten sind vier Generalunternehmer beauftragt, die zeitgleich Gebäude errichten.

Die Modulhäuser werden schon Mitte dieses Jahres stehen, die ersten Festbauten sollen Ende 2016 fertig sein. Sehr bald ist also mit der Einrichtung einer Großbaustelle zu rechnen, die vor allem wegen aufwendiger Erdarbeiten Einfluss auf die Verkehrslage am Ohlendieck haben wird. Diese sind nötig, um Höhenunterschiede auf dem Gelände auszugleichen.

Parallel zum Kramer-Kray-Weg wird eine Versorgungsstraße für Baufahrzeuge eingerichtet. Sie ist vom Ohlendieck aus zu befahren und erhält eine zweite Zufahrt vom Poppenbütteler Berg.

Angepasste Detailplanung

In der Detailplanung für das Wohngebiet am Poppenbütteler Berg haben sich zwei wesentliche Klarstellungen ergeben, die für dessen Belegung und Qualität von Bedeutung sind. Sie betreffen eine größere Zahl von Kita-Plätzen und die Ausstattung der Häuser mit Balkonen.

Die Zahl der Kita-Plätze im Baugebiet ist von ursprünglich 80 auf nunmehr 150 erhöht worden. Dies macht es wahrscheinlich, dass tatsächlich viele Familien in die Wohnungen einziehen werden. Zudem werden die Häuser offensichtlich doch von Beginn an mit Balkonen ausgestattet, was dem Erscheinungsbild sicher gut tut.

Erheblichen Diskussionsbedarf gibt es hinsichtlich der Standdauer für die Modulbauten. Diese wurde zuletzt mit mehreren Jahren angedacht, was zu einer Parallelität unterschiedlicher Wohnqualitäten in Modulhäusern und Festbauten führen würde. Wir halten dies für ein nicht akzeptables Abweichen von den ursprünglichen Aussagen der Politik. Das Risiko daraus entstehender Hierarchien unter den Bewohnern haben wir in Gesprächen mit Vertretern aus Verwaltung und Politik deutlich zum Ausdruck gebracht.

Als positiv bewerten wir, dass unsere Position in dieser Frage mittlerweile von den Mehrheitsfraktionen in der Bezirksversammlung Wandsbek in einem Beschluss geteilt worden ist. Darin wird auch darauf verwiesen, mit dem Investor „Fördern und Wohnen“ so schnell wie möglich eine potentielle Vergabe von Wohnungen an § 5-Schein Berechtigte außerhalb der Gruppe der Flüchtlinge vertraglich zu vereinbaren.

Planskizze Poppenbütteler Berg