Aktuelle Informationen

BV Poppenbütteler Berg_Ohlendieck

Einige von Ihnen werden es bemerkt haben: der Umfang der Bauarbeiten am Poppenbütteler Berg nimmt mit den Sielarbeiten zu und der Ohlendieck ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das Bürgerbegehren für einen Baustopp wurde von den Hamburger Bezirksämtern für rechtlich nicht zulässig erklärt. Genau so wichtig aber ist die Entscheidung, die uns von der regionalen Leitung von „Fördern und Wohnen“ mitgeteilt worden ist:

Es wird am Poppenbütteler Berg keine Modulbauten als Zwischenlösung geben !

Stattdessen werden alle 308 Wohnungen auf sechs Baufeldern parallel von mehreren Gesamtunternehmern errichtet werden. Diese Wohnungen reichen von einer kleinen Anzahl von 1-Zimmer Appartments von jeweils 20 Quadratmetern Wohnfläche bis zu 4-Zimmer Wohnungen mit einer Fläche von 108 Quadratmetern. In diesen Wohnungen werden insgesamt nach Auskunft des Trägers „Fördern und Wohnen“ maximal 1300 Menschen leben, die aus anderen beengten und unzureichenden Unterbringungen in Wandsbek nach Poppenbüttel umziehen werden.

Sie finden hier die erste bildliche Darstellung des gesamten Bauvorhabens, die vom Architektenbüro T + D angefertigt worden ist (zur Orientierung: im Vordergrund der Fußweg entlang am Golfplatz, darüber dunkel unter den Bäumen der Poppenbütteler Berg, am oberen Bildrand der Kramer-Kray-Weg). Wir sind der Auffassung, dass sich bestätigt, was wir seit den ersten Diskussionen mit den Architekten vertreten haben: Hier wird ein Entwurf realisiert, der sich in der baulichen Gestaltung an dem benachbarten Quartier der Drei Höfe orientiert und in seiner Qualität gute Voraussetzungen dafür bietet, die Integration der neuen Poppenbütteler Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern.

Heute hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht den Bau und Betrieb einer Flüchtlingsunterkunft (Erstaufnahme) am Fiersbarg in Lemsahl-Mellingstedt erlaubt. Das Gericht hat damit die Entscheidung der ersten Instanz revidiert. Eine Beschwerde oder Revision ist nicht möglich. Damit wird für zunächst 250 Flüchtlinge das Leben in Baumärkten oder Zelten in kurzer Zeit ein Ende haben. Wir werden weiter darüber informieren und gegebenenfalls um Unterstützung für die Initiative „Lemsahl Hilft“ bitten, die vor Ort die ehrenamtliche Betreuung organisiert.

Mit besten Grüßen

Der Vorstand von „Poppenbüttel Hilft e.V.“